35.   Spätzlehobel. Ein allgemein verbreiteter Gegenstand in den ungarischen Küchen, für die Herstellung von Spätzlen, also Eiernockerln (in Ungarn nokedli oder galuska genannt). Den Nockerlhobel nannte man in Tihany früher „Mocogó“. Die aus dem Komitat Somogy stammenden jungen Frauen kannten diesen Ausdruck nicht, was mitunter zu heiteren Szenen führte. So bat die Schwiegermutter die Tante Lidi, ihr den „Mocogó“ zu reichen. Tante Lidi tat so, als wüsste sie, wovon die Frau sprach, konnte die Bedeutung des Wortes jedoch nicht erraten – und wurde schließlich ausgelacht, weil sie nicht einmal den Nockerlhobel erkannte.