22.  Holczmulde. Kam beim Kneten des Brotteigs zum Einsatz, womöglich auch beim Baden der Kinder. Früher galt der Spruch, dass der Brotteig nur gut werden kann, wenn „das Wasser von der Decke tropft“, also der Schweiß von der Stirn derer, die den Teig kneten.

Der Knetteigbottich erfüllte mehrere Funktionen; beim Einlegen von Kohl wurde darin beispielsweise das Fermentiergut geschnitten. Aufnahme von Aurél Vajkai aus dem Jahr 1942 in Szentgál. Laczkó-Dezső-Museum, Quellenwertige Fotografien. Inv.-Nr. 5681.